Frauenstreik am 14. Juni 2026
NEIN ZU SPALTUNG UND ABBAU
– gemeinsam für mehr Gleichstellung!
Gleichstellung ist noch lange nicht erreicht – und jetzt drohen massive Rückschritte. Die SVP-Chaos-Initiative gefährdet unsere Löhne und Renten. Die bürgerliche Parlamentsmehrheit greift die Mindestlöhne an. Wir lassen das nicht zu. Am 14. Juni 2026 gehen wir auf die Strasse – in der ganzen Schweiz.
Nein zur SVP-Chaos-Initiative am 14. Juni!
Die extreme Initiative der SVP gefährdet Löhne, Jobs, Renten und den Service public. Frauen, die ohnehin schon weniger verdienen und tiefere Renten haben, trifft es am härtesten. Am 14. Juni stimmen wir ab – und protestieren dagegen.

Argumente lesen
Die SVP-Initiative, über die wir am 14. Juni 2026 abstimmen, würde die Schweiz ins Chaos stürzen. Sie zielt darauf ab, die Personenfreizügigkeit zu beenden – und damit die Bilateralen Verträge mit der EU zu kündigen. Die Folge: Der mit den Begleitmassnahmen aufgebaute Lohnschutz in der Schweiz fällt weg. Ohne Kontrollen öffnet sich die Tür für Lohndumping, das den Druck auf alle Löhne massiv erhöht.
Die Initiative verändert auch das Verhältnis zwischen Erwerbstätigen und Rentner:innen. Weniger Menschen zahlen in die AHV ein, während die Zahl der Rentner:innen durch die demografische Entwicklung steigt. Das Ergebnis: rund 10% weniger AHV-Beitragszahlende, Milliardenlöcher in der AHV-Finanzierung und Verluste von über 2’000 Franken pro Person und Jahr bei den BVG-Renten.
Frauen sind unter den Tieflohnbeziehenden und Tiefrentner:innen überproportional vertreten. Sie trifft die SVP-Chaos-Initiative deshalb besonders hart.
Mobilisieren wir uns mit aller Kraft: Nein zur SVP-Chaos-Initiative am 14. Juni 2026!
Gemeinsam für mehr Gleichstellung
Weitere Gründe, am 14. Juni 2026 zu demonstrieren
Tiefe Löhne rauf
Mehr als die Hälfte der Frauen verdient weniger als 4’200 Franken pro Monat – das ist kein Schicksal, das ist strukturelle Diskriminierung. Wir fordern mindestens 4’500 Franken für alle, mindestens 5’000 Franken mit Lehrabschluss.
Lohndiskriminierung beenden
Frauen verdienen im Schnitt 1’364 Franken weniger pro Monat als Männer – fast die Hälfte davon lässt sich nicht erklären und deutet auf eine illegale Diskriminierung hin. Wir fordern verbindliche Kontrollen und echte Sanktionen.
Gesundheit vor Profit
Nacht- und Sonntagsarbeit nehmen zu, Schutzbestimmungen werden abgebaut. Arbeitszeiten müssen mit dem Privat- und Familienleben vereinbar sein – Gesundheit geht vor Profit.
Kinderbetreuung ausbauen
Die Schweiz gehört zu den teuersten Ländern der Welt für Kinderbetreuung. Wir kämpfen für flächendeckende, qualitativ hochwertige Betreuung – gratis, wie die Schule.
Nulltoleranz gegen sexuelle Belästigung
Jede zweite Frau erlebt sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz. Das ist kein Randproblem – es braucht endlich wirksamen Schutz und echte Konsequenzen.
Lohndiskriminierung aufdecken und bekämpfen
Ist Dein Lohn fair?
Lohndiskriminierung ist keine Randerscheinung. Finde heraus, was Dein fairer Lohn ist – unabhängig von diskriminierenden Faktoren, wie zum Beispiel Geschlecht, Familienstand oder Staatsbürgerschaft. Der Lohnrechner ist ein starkes Instrument, um Benachteiligungen aufzudecken und um Gerechtigkeit einzufordern.
Das Programm am 14. Juni 2026
Wir stellen aktuell die neue Karte für 2026 zusammen. Planst Du eine Streikaktion, Demo, Veranstaltung oder andere Aktivität, dann schreib uns bitte, damit wir sie auf unserer neuen Karte veröffentlichen können.
Gemeinsam für Verbesserungen am Arbeitsplatz
Es gibt viel zu tun
Wir wollen echte Fortschritte: höhere Löhne, bessere Renten und ein Ende der Belästigung am Arbeitsplatz. Mehr Zeit und bessere Vereinbarkeit von Job und Privatleben. Wir wollen konkrete Verbesserungen
Zusammen stärker
Wir tun uns zusammen, denn dann erreichen wir mehr. Zusammen erstreiten wir konkrete Verbesserungen am Arbeitsplatz. Und wenn wir Hilfe brauchen, unterstützt uns unsere Gewerkschaft. Darum organisieren wir uns am 14. Juni und darüber hinaus!
Material für den 14. Juni
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NOCH
BIS ZUM 14. JUNI
